Grüngut

 

Was ist zulässig?

Das Sammelgut (Grüngut mit privaten Rüstabfällen) muss der Liste der Ausgangsmaterialen für Vergär- und Kompostieranlage bzw. der folgenden Aufzählung entsprechen:

Gras, Laub, Baum-, Hecken- und Rasenschnitt, Rüstabfälle, Blumen, Obst, Gemüse, Eierschalen, Kaffeesatz, Teebeutel, Pflanzen, Kleintiermist von Pflanzenfressern (kein Katzensand!)

Zulässige Gebinde

- Norm-Grüngutsammelbehälter 140 - 800 l
- Maximalgewicht für Gebinde und Bündel (ausser Normsammelbehälter) 18 kg
- Grüngutkübel mit Handgriffen 50 - 70 l, nur mit unperforierten Seitenwänden
- kompostierbare Kunststoffsäcke (weisser Gitternetzaufdruck)
- Schnittbündel mit verrottbarer Schnur (kein Draht oder Kunststoff) zusammengebunden 150 x 50 x 50 cm
  • MAXIMALGEWICHT 18 kg (ausser Container)!
  • LAUBSÄCKE nur für Laub (Gewicht, Verklemmen!)!
  • KEINE Harassen!
  • KEINE Behälter mit perforierten Seitenwänden!
  • KEINE Behälter, die sich nach oben verengen!
  • Was beim Entleeren klemmt und nicht von selbst in das Sammelfahrzeug fällt, wird stehen gelassen!
Weitere Informationen finden Sie hier:
 

Verboten

Verboten sind fleischhaltige Speiseresten, insbesondere aus Betrieben (vgl. Merkblatt Amt für Umwelt und Energie, sowie Steine, Mörtel, Altholz, Wurzelstöcke, Blumentöpfe, Papier, Plastik, Glas, Metalle, Asche, Hunde- und Katzenkot, sämtliche Arten von Katzensand, Speisereste, kompostierbare Windeln. Verboten ist auch Schnittgut von Problempflanzen bzw. invasiven Neophyten.


Grüngutsammlung

Die Daten der Grüngutsammlung finden Sie hier:


 !!! ACHTUNG !!!

Invasive Neophyten (Ambrosia, Japanischer Knöterich, Goldrute etc.)   

Kleinere Mengen vermehrungsfähiges Material von invasive Neophyten müssen über den normalen Kehrichtsack entsorgt werden und gehören nicht in das Grüngut. Sie dürfen weder selber kompostiert noch in der freien Natur deponiert werden. Für grössere Mengen sind die Weisungen des Amt für Gewässer zu beachten.

"Neophyt" bedeutet wörtlich übersetzt "Neue Pflanze". Neophyten sind Pflanzen, die bei uns gebietsfremd sind. Sie wurden erst nach der Entdeckung Amerikas um 1492 nach Europa eingebracht. Einige dieser Arten können sich invasiv verhalten. Sie verbreiten sich sehr schnell und sehr stark und können so neben der Gefährdung von einheimischen Lebewesen oder Ökosystemen auch grosse Kosten und wirtschaftliche Schäden verursachen.

Impressum/Datenschutz